E-Mail-Adresse ohne Handynummer
Fast jeder kostenlose E-Mail-Anbieter verlangt inzwischen eine Handynummer, bevor er Sie hereinlässt. Mal heißt es „zur Bestätigung, dass Sie ein Mensch sind“, mal „zum Schutz Ihres Kontos“, mal wird gar nichts erklärt.
Wenn Sie nur ein Postfach für eine Anmeldung, einen Newsletter, eine Testversion oder einen einmaligen Kauf brauchen, ist die eigene Rufnummer ein zu hoher Preis.
temp-mail.zone gibt Ihnen eine kostenlose E-Mail-Adresse ohne Handynummer, ohne Formular und ohne Passwort. Ein Klick, und Sie haben eine unauffällige Adresse wie daniel.hayes@beispiel.net. Was ankommt, erscheint auf dieser Seite in Sekunden.
Warum überhaupt nach der Nummer gefragt wird
Die SMS-Prüfung soll vor allem Massenanmeldungen ausbremsen: Eine Rufnummer zu bekommen ist teurer als eine E-Mail-Adresse, das verteuert Missbrauch.
Für den Anbieter ist das sinnvoll. Für Sie heißt es: ein Konto mehr, das Ihre Nummer kennt – nutzbar für Werbung, verknüpfbar mit anderen Daten, offen im Fall eines Datenlecks.
Es schließt außerdem Menschen aus. Nicht jeder hat ein Handy, das er teilen möchte. Wir fragen nicht danach, weil wir sie nicht brauchen: Der Dienst empfängt nur, es gibt also keinen Versand, der sich missbrauchen ließe.
Die Adresse gehört Ihnen – und bleibt
Sie verfällt nicht nach zehn Minuten, und Ihre Nachrichten werden nicht über Nacht gelöscht. Adressen werden einmal erstellt und behalten; Nachrichten werden gespeichert, nicht von einer Uhr entfernt.
Tab schließen, in einem Monat wiederkommen, Adresse unter Vorhandenes Postfach öffnen einfügen – alles ist da, auch was in der Zwischenzeit ankam.
Genau das unterscheidet uns von Wegwerf-Postfächern. Die taugen für einen Code, den Sie jetzt sofort brauchen. Wenn ein Dienst aber drei Wochen später den Link zum Zurücksetzen des Passworts, eine Rechnung oder eine Versandbestätigung schickt, stehen Sie mit einem gelöschten Postfach vor verschlossener Tür.
Adresse sichern. Notieren oder in den Passwort-Manager legen: Die Adresse ist der einzige Weg zurück.
Wofür man sie benutzt
- Testversionen und Downloads, die vorher eine E-Mail-Adresse verlangen.
- Newsletter und Rabattaktionen, die nicht im Hauptpostfach landen sollen.
- Onlineshops, die Sie zum ersten Mal ausprobieren, samt Bestellbestätigung und Sendungsverfolgung.
- Foren und Communities, die eine Adresse wollen, aber nicht Ihre echte brauchen.
- Eigene Anmeldeformulare testen, wenn Sie Websites bauen und eine frische Adresse brauchen, die wirklich Post empfängt.
Was Sie vorher wissen sollten
- Die Adresse ist der Schlüssel. Es gibt kein Passwort – deshalb geht es so schnell. Es heißt aber auch: Wer die genaue Adresse kennt, öffnet das Postfach. Behandeln Sie sie wie ein Passwort.
- Für Alltagsanmeldungen, nicht für Wichtiges. Kein Onlinebanking, keine Behörden, keine Gesundheitsportale, nichts Berufliches. Dafür ein richtiges Konto mit Passwort und Zwei-Faktor-Anmeldung.
- Empfangen ja, senden nein. Sie lesen alles, was ankommt, können aber nicht antworten oder weiterleiten.
- Manche Websites lehnen bestimmte Domains ab. Die meisten akzeptieren unsere Adressen, aber kein kostenloser Dienst wird überall akzeptiert. Wird eine abgelehnt, erstellen Sie einfach eine neue – womöglich auf einer anderen Domain.
„Ohne Anmeldung“ – was das genau heißt
Es gibt bei uns kein Formular: kein Name, kein Geburtsdatum, keine Wiederherstellungsadresse, keine Telefonnummer. Das Einzige, was Sie mit Ihrem Postfach verbindet, ist die Adresse selbst.
Sehen Sie es als Zweitpostfach, das liegen bleibt: da, wenn Sie es brauchen – und ohne jemals nach Ihrer Handynummer zu fragen.